|
Werbewoche, 3. Dezember 2009 Die Katze ist aus dem Sack: Rupert Murdoch hat vor wenigen Tagen konkretisiert, zu welchem Preis er künftig seine Inhalte im Internet verkaufen möchte: Nutzer des Online-Angebot der britischen Times sollen täglich genauso viel bezahlen wie Leute, die das Blatt am Kiosk kaufen. Noch wissen wir nicht, ob dieser Schritt eine Zäsur bedeuten und das „Alles gratis“-Zeitalter beenden wird, denn als mutiger Vorreiter weiss Murdoch noch nicht, wie seine Wettbewerber reagieren werden. Nur wenn andere Grossverlage ihm schnell folgen, kann sein Coup gelingen. Tags: Paywall Rupert Murdoch Gratis Paid content
|
|
Weiter …
|
|
|
Europäisches Journalismus Observatorium, 29. November 2009 Trotz der schwierigen finanziellen Lage der Nachrichtenmedien blühen offensichtlich die Journalismusschulen. Der Ausbildungsbereich scheint gegenwärtig der einzige im Mediensektor, der ein gesundes Geschäftsmodell hat. Nicolas Lemann, Dekan der Graduate School of Journalism an der Columbia Universität, schreibt im Chronicle Review, weshalb Journalismusschulen nicht dasselbe Schicksal erreilt wie die Zeitungen. Journalismusschulen sollten einem beibringen (und das machen sie auch), wie man relevanter Nachrichtenproduzent werde, analysiert Lemann. Damit wiege man mittelbar den Verlust einer Berichterstattung auf, die ökonomisch am Abgrund stehende Medienhäuser sich nicht länger leisten können
Wenn Sie den ganzen Text lesen möchte, klicken Sie bitte hier. Image: Flickr - merelymel13 Tags: Journalismusausbildung Nicolas Lemann The Chronicle Review Geschäftsmodell
|
|
|
Weltwoche Nr. 49 / 2009 Was die anderen mit ihren Bambis und Oscars können, können wir schon lange. Deutschlands wichtigster Medienpreis sind die Bambis. Einen Bambi gewannen letzte Woche beispielsweise Modeschöpfer Wolfgang Joop, Schauspielerin Jessica Schwarz und Fussballmanager Uli Hoeness. Tags: Award Moritz Leuenberger Armin Walpen SRG
|
|
Weiter …
|
|
Die Furche, 12. November 2009 Kaum zu glauben, dass alles 20 Jahre her ist: Die Medien haben zumindest in Deutschland über den Fall der Mauer so umfangreich berichtet, als hätte sich das Jahrhundert-Ereignis gestern zugetragen. Dabei neigen sie allerdings dazu, ihre eigene Rolle zu verklären und Geschichte zu klittern. Tags: Mauerfall Geschichtsklitterung
|
|
Weiter …
|
|
Weltwoche, Nr. 47 /2009Vor zehn Jahren kamen in der Schweiz und in Deutschland die Gratisblätter. Doch hier ist nicht dort. Mathias Döpfner, Konzernchef des Berliner Springer-Verlags, war während seiner Telefonkonferenz mit Analysten geradezu provokativ gut gelaunt. Sein Reingewinn in den ersten drei Quartalen 2009 war um zehn Millionen Euro auf über hundert Millionen gestiegen. Vor allem bei der Bild-Zeitung rennen die Anzeigenkunden dem Blatt die Türe ein. Tags: Gratiszeitung Schweiz Deutschland
|
|
Weiter …
|
|
|
Europäisches Journalismus Observatorium, 24. November 2009 "Covering the Crisis," eine Konferenz, die das EJC, organisierte, befasste sich mit der Rolle der Medien in der Finanzkrise.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen grobe Fehler im Früherkennen des Crashs sowie in der Berichterstattung über das, was an der Wall Street tatsächlich geschah. Cristina Romero brachte das in ihrem Beitrag auf folgenden Punkt. Die wachsende Distanz zwischen der Medienbranche, die zudem über unzureichende Ressourcen verfüge, und den oft als kraftvolle Lobbymaschinen voranpreschende PR-Teams verschlechtere die Balance zwischen den legitimen Interessen und Aufgaben beider Seiten. Image: Flickr - geirarne Tags: Krisenberichterstattung Wirtschaftsjournalismus Covering the Crisis European Journalism Centre EJC
|
|
|
Europäisches Journalismus Observatorium, 24. November 2009 "Worlds of Journalisms" nennt sich ein internationales Kooperationsprojekt von Journalismusforschern. Sie stellen nun erste Forschungsdaten zum download bereit. In einer vergleichenden Studie wollen sie Journalismuskulturen verschiedener Länder, Medienorganisationen und Berufsmilieus ermitteln. Im Projekt "Worlds of Journalisms" fliessen Angaben zusammen, die 1800 Journalisten, die für insgesamt 356 verschiedene Medienhäuser in 18 Ländern arbeiten. Der Blickwinkel ist weit und nicht auf westliche Länder beschränkt, wie dies lange Zeit in der Forschung üblich war. Zu den untersuchten Ländern gehören Ägypten, Australien, Brasilien, Bulgarien, Chile, China, Deutschland, Indonesien, Israel, Mexiko, Rumänien, Russland, Spanien, die Schweiz, Türkei, Uganda und die USA. Als Kernaussagen geht aus der Website hervor: Distanz, politische Information und Beobachterfunktion beschreiben Journalisten weltweit am häufigsten als ihre grossen Anliegen. Die Objektivitätsnorm oder die Trennung von Fakten und Meinung hingegen spielt von Land zu Land eine sehr unterschiedliche Rolle. Tags: Worlds of Journalisms Journalismusforschung Komparatistik Journalismuskultur
|
|
|
Weltwoche Nr. 46 / 2009 Unsere Medienpolitik ist so berechenbar wie Roulette, und der Croupier heisst Moritz Leuenberger. Am 31. Oktober 2008 bekam Giuseppe Scaglione für sein Radio Monte Carlo eine Sendekonzession für den Grossraum Zürich. Das entschied das Departement von Moritz Leuenberger. Scaglione jubelte über Leuenbergers «sehr mutigen Entscheid». Ein Jahr später ist klar, worum es wirklich ging. Tags: Moritz Leuenberger Radio Energy Radio Monte Carlo Ringier
|
|
Weiter …
|
|
|
Europäisches Journalismus Observatorium, 10. / 16. November 2009 Der Medienmogul Rupert Murdoch denkt offen über einen Google-Boykott nach.
Indem er seine Medien aus dem Google Index nimmt, will er letztlich eine sogenannte Paywall errichten. Denn eine solche Entscheidung, so hofft er, würde Leser quasi zwingen, für online-news zu bezahlen. Lesen Sie dazu mehr in einem Artikel im Guardian hier, sowie in einem Artikel in der taz hier , wo unter anderem die Spekulationen aufgegriffen werden, er wende sich vielleicht Microsoft zu. Image: Flickr - njkkj Tags: Rupert Murdoch Google Pay walls
|
|
|
Europäisches Journalismus Observatorium, 7. November 2009 Jayson Blair war New York Times Reporter und geriet in die Schlagzeilen wegen Lügen und Fälschungen. Nun referiert er bei einer Tagung über Medienethik.
Blair tritt als Hauptredner einer Konferenz am "Washington and Lee Journalism Ethics Institute" auf. Nachdem er die NYT in zuvor nie dagewesenem Ausmass die Negativschlagzeilen gebracht hatte, wurde er Coach für Menschen, die an Drogenmissbrauch oder Geisteskrankheiten leiden. Mehr dazu im NPR finden Sie hier. Image: Flickr - Leo Reynolds Tags: Jayson Blair Medienethik New York Times Washington and Lee Journalism Ethics Institute
|
|
|